UA-46305627-1 UA-46305627-1
Startseite  - Kontakt  - Impressum
 
 
 
Aktuell
 
Neue Produktion

Theater Media Luna präsentiert

 

 

"Wir Puppen bleiben ewig"

frei nach Grimm`s Märchen

 

 Schauspiel:      Gisela Heine

   Regie:               Pino Capitani

        Bühnenbild:     Giuseppe Ingala

        Sprecher:         Roland Doebber

 

 

 

 

 

Wie oft haben wir vor uns hin geträumt, während ein Märchen erzählt wurde? Unzählige Male, auch wenn wir uns dessen nicht mehr bewusst sind.

Die Hauptfiguren, die Handlungsspielplätze und die wunderbaren Landschaften der Märchen haben Form angenommen. Sie sind greifbar geworden und haben somit unseren Durst nach Träumen und Abenteuern gestillt.

Weit davon entfernt nur schlichte Erzählungen zu sein, sind Märchen mit dem mythischen Kulturgut verwandt, die in unserem Unterbewusstsein wurzeln. Wie durch einen Zauber, zünden sie in uns das Feuer der Fantasie und der Träume an.

„Wir Puppe bleiben ewig“ ist die neueste Produktion von Theater Media Luna und basiert auf der Märchenwelt der Gebrüder Grimm.

Wir haben bewusst darauf verzichtet ein ganzes Märchen, oder mehrere, für die Bühne umzusetzen. Unser Weg gleicht vielmehr einem Spaziergang durch ein imaginäres Grabungsfeld auf der Suche nach Fragmenten, Symbolen, phantastischen Ereignissen, Situationen welche uns im reellen Leben objektiv unmöglich erscheinen.

Geleitet hat uns die Vorstellung, dass es in der reellen Welt immer eine unerwartete Wendung geben sollte, die uns einen märchenhaften Ausgang beschert.

So erwacht Dornröschen aus ihrem hundertjährigen Schlaf, das Glück regnet in Form von Sterntalern vom Himmel auf das kleine Mädchen, es gibt Schlösser die fliegen und verzauberte Schuhe die tanzen. Ein großer schwarzer Vogel mit ausgebreiteten Flügeln trägt einen Sarg über das Meer.

Die Bühne füllt sich mit Briefen, welche die Wünsche derer enthalten, die nicht mehr da sind. Ein einziger Brief bleibt noch zu schreiben, der jedoch nie geschrieben wird.

Der Tod ist anwesend, und mahnt uns daran, dass auch Könige sterben. Der Held klopft an die steinerne Pforte und bittet um Einlass. Was sucht er? Vielleicht den Zutritt zu seinen vergessenen Sehnsüchten, sich einmal im Leben in absoluter Stille der steinernen Pforte zu nähern, daran zu klopfen, eintreten zu dürfen? Die Sehnsucht, die alle Menschen gemeinsam haben?